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Studienfahrt der 10. Klassen der CJD – Realschule

11.10.2015 CJD Berchtesgaden Realschule « zur Übersicht

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Wien, Wien nur Du allein…

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres fuhren die drei 10. Klassen der Realschule zusammen mit den Lehrkräften Andreas Redolfi, Monika Schöfl, Mario Schwarz, und Heike Wiesmayr auf Studienfahrt nach Wien.

Nach der Anreise, bequem mit dem Zug, stand um 16.00 Uhr schon die erste Stadtführung auf dem Programm. Die Teilnehmer wurden – zum Teil auf humorvolle Weise – über die Entstehung und die wichtigsten Bauten der Ringstraße informiert. Diese Prachtstraße und ihre Gebäude wurden ca. ab 1860 bis 1910 nach historischen Baustilen errichtet. Die Führung endete am Dom zu St. Stephan, dem Wahrzeichen Wiens. Anschließend wurde das Abendessen im denkwürdigen Kellergewölbe „Apostelkeller“ eingenommen.

Der nächste Tag begann mit einer Stadtrundfahrt. Diese führte zuerst am Donaukanal entlang, dann wieder auf die Ringstraße, anschließend über die Donau zu den Gebäuden der Vereinten Nationen und zurück zum 1. Höhepunkt, dem „Hundertwasser-Haus“. Danach wurde ein „Gemeindebau“ besichtigt. In Wien wurden von den 1920er bis zu Beginn der 1930er Jahre tausende Sozialwohnungen gebaut und so die Not und die Arbeitslosigkeit nach dem 1. Weltkrieg gemildert. Die Rundfahrt endete am Schloss Belvedere, dem Prachtbau des legendären Feldherren Prinz Eugen.

Am Nachmittag stand ein Besuch im Kunsthistorischen Museum auf dem Programm. Unter sachkundiger Führung betrachtete man beeindruckende und teils übergroße Werke von Rembrandt, Rubens, Breughel, Caravaggio usw. Aber schon das Museum selbst ist wegen seiner grandiosen Architektur einen Besuch wert. Nach der Führung war noch Zeit, um sich z. B. die „Kunstkammer“ anzusehen.

Am Abend fuhr man ins Raimund-Theater. Dort gab es eine „preview“ des bekannten Musicals „Mozart“. Beeindruckt von einer tollen Gesangsleistung und einer berührenden Story machte man sich spät abends auf den Heimweg ins Hotel in den 2. Bezirk.

Am Mittwoch früh besichtigten die Schülerinne und Schüler das Schloss Schönbrunn, „die“ Touristenattraktion Wiens. Bei traumhaftem Wetter hinterließ es gleich noch einen besseren Eindruck. Anschließend wurde noch das Technische Museum besichtigt, während der restliche Tag zur freien Verfügung stand. Die Zeit wurde von vielen für weitere Besichtigungen genützt, obwohl man manchmal auch das Wort „shoppen“ hörte.

Am Donnerstag stand zuerst das „Kriminalmuseum“ auf dem Programm. Hier erfuhr man über verschiedenste Verbrechen der letzten 200 Jahre und wie sie aufgeklärt wurden.

Nach dem Mittagessen traf man sich im „Prater“, dem größten Rummelplatz Wiens. Aber auch hier gibt’s ein Museum und da musste man natürlich hinein. „Madame Tussauds“ heißt es, mit zahlreichen bekannten Stars und Politikern, leider oder Gott sei Dank nur aus Wachs! Den restlichen Tag verbrachten viele auf teils waghalsigen Hochschaubahnen oder auf einer der vielen anderen „Attraktionen“.

Müde und mit vielen neuen Eindrücken wurde am Freitag die Heimreise angetreten. So manch einer wird sich noch länger an die Tage in Wien erinnern.