Informationen zur Aufnahme im Bereich Lernstörungen

Kinder und Jugendliche mit Lernstörungen brauchen Unterstützung. Dabei ist es nicht mit der Gewährung eines Nachteilsausgleichs in der Schule getan. Unser Ziel ist es, betroffene junge Menschen in eine vielschichtige Internatsgemeinschaft zu integrieren und ihnen dadurch die Chance auf ein soziales Umfeld zu geben, in dem die Lernstörung nicht alles dominiert, sondern nur als ein Teil einer Persönlichkeit mit vielen Ressourcen und Möglichkeiten gesehen wird. Das entlastet den Betroffenen psychisch sehr stark und fördert Selbstvertrauen. 

Zusätzlich erfolgt eine individuelle, therapeutische Begleitung, ausgerichtet auf die Lernstörung, aber eben auch unter Einbeziehung des alltäglichen Lebens mit der Lernstörung und der daraus resultierenden Aufgaben.

  • individuell zugeschnittene Legasthenie- bzw. LRS-Therapie durch qualifizierte TrainerInnen
  • individuelle psychologische Betreuung
  • Nachteilsausgleich im Unterricht und schulische Begleitung und Förderung
  • Leben in eine vielschichtigen Internatsgemeinschaft mit professioneller pädagogischer Begleitung
  • umfangreiches Sport- und Freizeitangebot
  • intensive Elternarbeit durch regelmäßigen telefonischen und persönlichen Kontakt
  • integrativer Betreuungsansatz

Finanzierung

Die Maßnahmen im Bereich Lernstörungen werden von Jugendämtern gefördert, wenn eine Förderung nach §27 in Verbindung mit §§34, 35a SGVIII angezeigt ist.
Ansonsten besteht natürlich die Möglichkeit der privaten Finanzierung.


Voraussetzung für eine Aufnahme
  • Vorliegen eines Gutachtens des zuständigen Schulpsychologen, aus dem hervorgeht, dass eine Legasthenie bzw. Lese-/Rechtschreibschwäche besteht.
  • Vorliegen einer aktuellen psychologischen Stellungnahme
  • Vorliegen einer Kostenübernahme durch das zuständige Jugendamt (Ausnahme bei Privatfinanzierung)
  • Zugangsberechtigung für die jeweilige Schulform
  • persönliches Vorstellungsgespräch