Das CJD - Die Chancengeber CJD Christophorusschulen Berchtesgaden

Im Bauch der Concorde

02.06.2014 CJD Christophorusschulen Berchtesgaden « zur Übersicht

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Die 6. Klasse des Gymnasiums der CJD Christophorusschulen Berchtesgaden durfte im Mai das zu Unrecht als trocken und unanschaulich geltende Schulfach Mathematik von seiner schönen Seite kennen lernen.

Das von Professor Albrecht Beutelspacher initiierte und betreute Mathematikum in Gießen animiert seine Besucher durch vielfältige Experimente, die Faszination und die Geheimnisse der Mathematik selbst zu erforschen. So ist es z. B. möglich, zwei Zahlen mit Hilfe einer Parabel geometrisch miteinander zu multiplizieren, durch Würfeln eine Exponentialfunktion selbst zu erzeugen und mit dem „Galton-Brett“ eine Zufallsverteilung zu simulieren.

 

 

In einer speziellen Führung lernten wir, wie man Parkettmuster erzeugen und legen kann - als Beispiele dienten hier die Form eines Kängurus und „Penrose-Muster“. Besonders ehrgeizige Schüler bauten ohne Hilfsmittel wie Nägel oder Klebstoff Leonardo da Vincis Brücke allein mit Holzstücken nach.

Das Glanzlicht für viele Besucher ist die Abteilung mit den Seifenblasen. Hier kann man nicht nur sogenannte Minimalflächen erzeugen, sondern auch sich selbst in eine große Seifenblase „hineinzaubern“.

Die Zeit war dann wie immer viel zu schnell vorbei, und nicht nur die Gymnasiasten, sondern auch die begleitenden Lehrer, Klassenleiterin Anna Gramlich und Oberstudienrat Fritz Sklenarik, hatten viel Spaß gehabt und eine Menge dazugelernt.

Die Heimfahrt führte uns über Sinsheim, wo man gleich neben dem Stadion der TSG Hoffenheim das Auto- und Technikmuseum besuchen kann. Natürlich wurde als erstes das Wahrzeichen der Ausstellung – die legendäre Concorde – erklommen, wo auch unser Klassenfoto entstand. Die zur Verfügung stehende Zeit reichte leider bei weitem nicht aus, um alles zu besichtigen, wir konnten aber trotzdem einen Eindruck von dieser einzigartigen Sammlung gewinnen.

Die weitere Heimfahrt bescherte uns dann – an einem Freitagnachmittag nicht verwunderlich – einige Staus auf der Autobahn, Gott sei Dank bis auf einen alle auf der Gegenfahrbahn, so dass wir noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder zu Hause in Berchtesgaden ankamen. Anna Gramlich