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05.03.2010 -

Wo Olympiasieger die Schulbank drückten

40 Jahre Leistungssportförderung im CJD Berchtesgaden

 

Maria Riesch, Felix Loch, Viktoria Rebensburg und Evi Sachenbacher-Stehle haben zwei Dinge gemeinsam. Erstens: Bei den gerade zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen in Vancouver gewannen sie Gold. Zweitens: Sie haben beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD – die Chancengeber) die Schulbank gedrückt. Seit 40 Jahren sorgen die CJD Christophorusschulen Berchtesgaden dafür, dass Top-Athleten ihre sportliche Karriere und ihre schulische Ausbildung miteinander vereinen können.

 

Insgesamt elf Medaillen – fünfmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze – gingen in Vancouver auf das Konto ehemaliger Schülerinnen und Schüler des CJD. Mit ihren Siegen in der Super-Kombination und im Slalom konnte sich Maria Riesch Olympia gleich zweimal ‚vergolden’. Sie weiß, dass sie der CJD Schule in Berchtesgaden viel zu verdanken hat: „Ein wichtiger Grund für mich, an die CJD Christophorusschulen zu wechseln, waren die hervorragenden Trainer in Berchtesgaden. Auch schulisch habe ich absolut profitiert und konnte hier sogar mein Abitur machen.“

 

Profitiert haben auch frühere Olympia-Sieger wie Hilde Gerg und Georg Hackl. Seit 1970 werden in Berchtesgaden an den Christophorusschulen junge Leistungssportler intensiv gefördert. 2005 wurde die Einrichtung als ‚herausragende Eliteschule des Sports’ ausgezeichnet, ein Prädikat, das vom Deutschen Olympischen Sportbund vergeben wird.

Zu den Qualitätskriterien gehören hochwertige Trainingsstätten, qualifizierte Trainer und entsprechende Trainingsgruppen mit Niveau. Die größte Herausforderung für eine Eliteschule des Sports ist es, die sportlichen und die schulischen Anforderungen an die jungen Athleten miteinander in Einklang zu bringen. Dazu gibt es in Berchtesgaden einen Sportkoordinator, der den Kontakt zu den Trainern der Sportverbände pflegt. Für Training und Wettkämpfe

werden die Sportler freigestellt, und der versäumte Schulstoff kann im Förderunterricht nachgeholt werden. Das setzt bei den Lehrern der Christophorusschulen eine hohe Flexibilität voraus. Die Schulen achten darauf, dass sich die jungen Athleten nicht überfordern und bieten sogar eine psychologische Betreuung. Das wissen Nachwuchs-Spitzensportler wie Julian von Schleinitz, der amtierende Junioren-Weltmeister im Rennrodeln, zu schätzen: „Das Besondere an den Christophorusschulen ist, dass ich von allen Seiten volle Unterstützung bekomme und dass es mir trotz immenser Fehlzeiten möglich ist, ein gutes Abitur zu machen.“ Dem 18-Jährigen ist die schulische Ausbildung genauso wichtig wie die sportliche Karriere.

An den Christophorusschulen in Berchtesgaden werden aber nicht nur Spitzensportler unterrichtet, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus der Region sowie chronisch kranke Kinder und Jugendliche, beispielsweise mit Asthma.

Weitere Informationen im Internet unter www.cjd.de sowie unter

www.cjd-christophorusschulen-berchtesgaden.de

 

 

 




Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

Eduard Goßner
eduard.gossner@cjd.de

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